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Gründe für ein Praktikum im Ausland ...

Ein Auslandspraktikum gewinnt ständig an Bedeutung. Das Praktikum im Ausland wird mittelfristig als selbverständlicher Bestandteil eines Hochschulstudiums angesehen und von Personalchefs mehr und mehr erwartet werden. Die Absolvierung eines Auslandspraktikums ist also inzwischen eindeutig ein nötiger Karrierebaustein.

Betrachten wir daher die Gründe die für ein Praktikum im Ausland sprechen im folgenden etwas näher ...


Horizont erweitern

Ein Praktikum im Ausland erweitert den eigenen Horizont enorm: die vielfältigen und neuen Eindrücke bereichern die eigene Persönlichkeit. Durch den Auslandsaufenthalt werden zudem die eigene Kommunikationsfähigkeit, Eigeninitiative und Selbständigkeit gefördert.


Fremdsprachenkenntnisse verbessern

Der Praktikant hat i.d.R. bereits gute Kenntnisse des jeweiligen Praktikumslandes. Durch den mehrmonatigen Auslandsaufenthalt lassen sich die eigenen Fremdsprachenkenntnisse jedoch erheblich festigen und ausbauen.


Kennenlernen einer anderen Geschäftskultur

Andere Länder - andere Sitten ... Diese Aussage trifft nicht nur auf den allgemeinen Umgang der Menschen untereinander zu sondern gerade auch im geschäftlichen Alltag. So ist ein Praktikum im Ausland eine gute Gelegenheit, einmal eine andere Geschäftskultur und -Mentalität kennenzulernen.


Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Bewerbern

Obwohl Auslandspraktika zunehmend an Bedeutung gewinnen und mittelfristig in vielen Studiengängen eine Selbverständlichkeit sein werden, ist derzeit das Absolvieren eines Auslandspraktikums ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber Bewerbern ohne solche Erfahrungen.


Auslandspraktikum als Standardqualifikation
bei Personalchefs

Insbesondere in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen wird Auslandserfahrung (typischerweise in Form eines Praktikums im Ausland) von vielen Personalchefs inzwischen als so selbverständlich angesehen, daß eine Bewerbung, die solche Auslandserfahrungen nicht vorweist, oft alleine deshalb schon gar nicht mehr weiter berücksichtigt wird ...


Praktikumsfirma als potentieller künftiger Arbeitgeber

Es ist durchaus vorstellbar, daß ein Praktikant bei guten Leistungen im ausländischen Praktikumsbetrieb später willkommener Angestellter in Festanstellung sein kann. Angesichts auch in Deutschland zunehmend unsicherer Arbeitsplätze ist dies eine Option, die zu bedenken ist.


Möglichkeit potentielle Arbeitgeber zu entdecken

Nicht nur der eigene Praktikumsarbeitgeber kommt in Frage - der Auslandsaufenthalt kann auch genutzt werden um parallel und nebenbei vor Ort weitere potentielle künftige Arbeitgeber zu erkunden.


Auslandspraktikum als Zwischenphase

Momentan erhalten viele Hochschulabsolventen nicht auf Anhieb direkt nach ihrem Studium einen Arbeitsplatz. Wenn sich dies abzeichnet, sollte dennoch diese Suchzeit produktiv genutzt werden. Zum Beispiel, indem währenddessen ein Auslandspraktikum (oder gar mehrere) absolviert wird. Mit dieser Strategie schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe: die eigene Qualifikation wird (weiter) erhöht, die Suchzeit wird produktiv genutzt und man erscheint nicht als Arbeitsloser. Personalchefs werden dieses weitere aktive Bemühen um Zusatzqualifikationen während einer arbeitsmarktbedingten Zwischenphase ohne Festanstellung zu würdigen wissen.

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